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Alternative Süßungsmittel sind Trend: kalorienarm, intensiv, gesundheitsfördernd. | Foto: kaboompics.com
Alternative Süßungsmittel sind Trend: kalorienarm, intensiv, gesundheitsfördernd. | Foto: kaboompics.com

Alternative Süßungsmittel im Vergleich


Jedes Kind weiß: Haushaltszucker ist ungesund. Inzwischen gibt es einige Alternativen zum klassischen Süßmittel. In unserer Auflistung finden Sie sechs mal mehr mal weniger gesunde Alternativen zum üblichen Zucker.

Vernünftig ist sicher in jedem Fall, sich gar nicht erst an übermäßig süßen Geschmack zu gewöhnen. Wie bei Schärfe oder Salz kann man sich auch an süß gewöhnen und braucht immer mehr Süßstoff, um süßen Geschmack wahrzunehmen.
Wer wegen der ‚leeren’ Kalorien auf Zucker verzichten will, muss nicht automatisch auf Süße verzichten – es gibt Alternativen zum Haushaltszucker. Die meisten Zuckeralternativen haben einen Vorteil: Im Gegensatz zu herkömmlichem Haushaltszucker enthalten sie Mineralstoffe und Vitamine. Aber Vorsicht: Auch die natürlichen Alternativen sind bei übermäßigem Verzehr ungesund, obwohl sie meistens weniger Kalorien enthalten. Durch die größere Süßkraft wird mit weniger Süßungsmittel im Vergleich zu Haushaltszucker schneller der gewünschte Süßegrad erreicht.


Alternative Süßungsmittel:

Agavendicksaft
Agavendicksaft stammt ursprünglich aus Mexiko. Heutzutage nutzt man ihn vor allem, um Desserts, Müsli, Joghurt, Getränke und Marmeladen zu süßen. Diabetiker sollten aber sparsam mit Agavendicksaft umgehen, da er sehr viel Fruktose enthält und somit den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Dadurch ist er aber auch sehr süß: 100 g Agavendicksaft enthalten 300 Kalorien und süßen so stark wie 125 g Haushaltszucker.

Ahornsirup
In Nordamerika und Kanada wird der Ahornbaum längst „angezapft“: Über Löcher in der Rinde wird der Baumsaft gewonnen und anschließend eingedickt. Aus 40 Litern Saft wird ein Liter Ahornsirup. In diesem stecken neben Zucker auch Calcium, Eisen, Phosphor, Kalium und Eiweiß. Das sind mehr Mineralstoffe als Honig vorweisen kann. 100 g Ahornsirup enthalten 274 Kalorien und können gut 130 g Haushaltszucker ersetzen – zum Beispiel beim Backen, aber auch beim Würzen von Suppen, Saucen und Dressings.

Honig
Honig hat zwar fast genauso viele Kalorien (306 kcal pro 100 g) wie Zucker, aber dafür enthält er auch Antioxidantien und Nährstoffe – zum Beispiel Vitamin B und C, Kalium, Calcium, Eisen und Magnesium. Das Naturprodukt ist perfekt geeignet, um Desserts zu verfeinern und Kuchen zu süßen. Allergiker sollten allerdings auf der Hut sein, da viele Honigsorten Blütenpollen enthalten. Für Diabetiker gilt ebenfalls: Honig nur in Maßen genießen, da er den Blutzuckerspiegel ebenso ansteigen lässt wie Haushaltszucker.

Stevia
Stevia hat kaum Kalorien, ist nicht schädlich für die Zähne, hat keinen Einfluss auf den Insulinspiegel und besitzt eine Süßkraft, die 300-mal stärker ist als die von Zucker. Seit Dezember 2011 ist die „Wunderpflanze“ Stevia auch in Deutschland für Lebensmittel zugelassen. Steviolglycoside dürfen Joghurts, Müslis, Getränken, Schokolade und anderen Süßigkeiten zugesetzt werden. Der leicht bittere Eigengeschmack kann den ungewohnten Gaumen stören, was angesichts der positiven Eigenschaften vielleicht aber eine Gewöhnung wert ist. Langzeitstudien zur Verträglichkeit von Stevia in größeren Mengen für den Menschen stehen noch aus.

Xucker
Auch als Xylit und Xylitol bekannt ist Xucker eine natürliche Zuckerart und verfügt über eine dem Zucker vergleichbare Süßkraft. Zu den Vorteilen zählen die nicht schädliche Wirkung auf Zähne, die fast Insulin-unabhängige Verstoffwechselung, was besonders Diabetiker freut, sowie die niedrige Kalorienzahl bei zuckeridentischer Süßkraft (100 Gramm Xucker enthalten 236 Kalorien und somit rund 40 Prozent weniger Kalorien als Zucker).

Zuckerrübensirup
Zuckerrübensirup ist eine der bekanntesten Zucker-Alternativen. Man kann ihn zum Würzen von Dressings, Quark, Joghurt, Suppen und zum Backen verwenden. Das Süßmittel entsteht, wenn Zuckerrüben gehäckselt, stundenlang gedämpft und anschließend gepresst werden. So enthält man aus einem Kilo Rüben rund 200 Gramm Sirup. Das Zuckerrübenerzeugnis punktet mit vielen Mineralstoffen: Kalium, Phosphor und Magnesium sowie Eisen.

Über habitus24

habitus24
Habitus24 ist in einer erfolgreichen Heilpraktiker Praxis, bei der es auch einige Patienten mit Übergewicht gab, entstanden. Der Praxisalltag zeigte, dass das globale Problem „Übergewicht“ nicht bei allen Patienten gleich gelöst werden konnte, denn jeder Mensch ist ein Individuum.

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