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Sport macht glücklicher: Wer trainiert, wirkt schlechter Stimmung entgegen.
Sport macht glücklicher: Wer trainiert, wirkt schlechter Stimmung entgegen.

Sport macht glücklicher

Muskeln spielen in unserem Körper eine tragende Rolle. Sie sind perfekt aufeinander abgestimmt, sie stützen, halten und bewegen uns, erzeugen Wärme und verbrennen Energie. Diese Muskelarbeit macht glücklich. Genauer: Sie wirkt schlechten Gefühlen entgegen und baut Stress schneller ab.
Diese Annahme fußt auf einer Studie von schwedischen Forschern, die an Mäusen die Wirkung eines beim Training gebildeten Proteins getestet haben. Die Mäusegruppe ohne dieses Protein im Körper verkraftete Stress schlecht und reagierte mit schlechter Laune, die bis hin zu depressiver Verstimmung reichte. Im Blut dieser Mäuse wurde Kynurenin gefunden – eine Substanz, die auch im Blut von Menschen festgestellt wurde, die an Depressionen leiden. Die Mäusegruppe mit einem erhöhten Wert des beim Muskeltraining gebildeten Proteins zeigte selbst unter extrem großem Stress keine depressiven Symptome und ihr Blut enthielt kein Kynurenin.
Man geht davon aus, dass das bei Muskelaktivität gebildete Protein den Stimmungskiller Kynurenin neutralisiert. Demnach hätten trainierte Muskeln eine ähnlich reinigende Wirkung auf das Blut und seine Inhaltsstoffe wie Niere oder Leber.

Sind Sportler also die glücklicheren Menschen? Zumindest scheinen sie durch ihre sportliche Aktivität besser vor Depressionen geschützt zu sein. Natürlich erleben auch sie Stress, Frust und Druck. Allerdings werden Stresshormone schneller abgebaut und gleichzeitig die Ausschüttung von Glückshormonen gefördert, wenn der Stoffwechsel durch Training angekurbelt wird. Körperliche Aktivität ist also gut für Körper und Seele. Und das Beste daran: Es ist nie zu spät, mit dem Muskeltraining zu beginnen.

Über Eva Botz-Rüeck

Eva Botz-Rüeck
Ich bin seit 2004 selbständige Heilpraktikerin und arbeite mit Überzeugung in der Naturheilkunde und Ernährungsmedizin. Aufgrund meiner eigenen Krankheitsgeschichte im Bereich der Nahrungsmittelunverträglichkeiten/ Allergien habe ich sehr viel Erfahrungen im Ernährungs- Bereich gesammelt. Jeder Mensch ist einzigartig und individuell, dadurch sind wir täglich gefragt, genau auf diese Themen einzugehen.

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